Gruppenfoto neuer FWG Hüttenberg Vorstand 2024

Dr. Norbert Lang, Markus Jakob, Oliver Hölz, Markus Reinhardt, Sebastian Geltl, Andreas Müller, Teresa Lang.

Einen Führungswechsel hat es bei der FWG Hüttenberg gegeben. Sebastian Geltl ist neuer Vorsitzender der Freien Wähler in Hüttenberg. Er löst den frisch gewählten Bürgermeister Oliver Hölz ab. Hölz gehört als Bürgermeister laut Satzung qua Amt dem Vorstand an. Durch den Führungswechsel sei es nun möglich, die Vorstandsarbeit noch auf eine Schulter mehr zu verteilen.

Zudem gab es weitere personelle Veränderungen im Vorstand. Nicht mehr zur Wahl stand die stellvertretende Vorsitzende Christiane Koch-Rein. Für ihr langjähriges Engagement in Vorstand und Fraktion bekam sie ein Blumengeschenk. An ihre Position tritt nun Markus Jakob. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Teresa Lang von Sebastian Geltl. Kassierer bleibt Markus Reinhardt. Für die bisherige Beisitzerin Theresa Lang rückt Andreas Müller in den Vorstand nach. Beisitzerin bleibt Monika Schmidt. Die Kasse wird im kommenden Jahr Manuel Hölß prüfen.

Den Jahresrückblick übernahm Geltl noch als Schriftführer. Das vergangene Jahr habe stark im Zeichen des Bürgermeisterwahlkampfs gestanden, der mit einem überraschend deutlichen Erfolg beendet werden konnte. Im Zuge der Bürgermeister-Kampagne habe es verschiedene Aktivitäten gegeben. So habe eine Tagesfahrt in das Kriminalmuseum nach Frankfurt stattgefunden und es habe verschiedene Angebote „Fit mit Olli“ gegeben. Zuspruch habe auch das Sommerfest rund um die Alte Kirche in Volpertshausen, die Radtour mit Oswald Schreiber und das Haxenessen mit Kreuzberg-Bier gefunden. Beim Neujahrsempfang habe man das vergangene Jahr kommunalpolitisch Revue passieren lassen.

Aus dem politischen Tagesgeschäft berichtete der Fraktionsvorsitzende Dr. Norbert Lang. Es sei der richtige Ansatz gewesen, die Kommunalwahl mit dem Slogan „Zukunft mit Vernunft gestalten“ zu bestreiten. Dieser werde von den Bürgern akzeptiert und wertgeschätzt. Gerade in Blick auf die Zukunft des Hallenbades sei Vernunft gefragt und es sei darum gegangen, erhebliche finanzielle Risiken von der Gemeinde abzuwenden. Er hoffe, dass es in Zukunft gelinge, in ein sachliches Fahrwasser zurückzukehren. Persönliche Angriffe würden die Gemeinde hier nicht voranbringen. Ziel müsse es weiterhin sein, die Menschen vor Ort gut zu informieren und relevante Themen zu platzieren. Die Arbeit der Kommunalwahl beginne nicht erst im Laufe des kommenden Jahres, sondern schon heute. Deswegen wolle man die Menschen bei regelmäßigen Kneipen-Abenden auch mit den Themen der FWG in den Orten ansprechen.

Aus dem Kreistag berichtete der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Roland Esch (Aßlar). Dort arbeite die Koalition aus SPD, Grünen, FWG und FDP harmonisch zusammen. Die Fraktion bestehe aus acht Kreistagsmitgliedern und zwei Beigeordneten. Kürzlich konnte der Doppelhaushalt verabschiedet werden, der eine vorläufige Haushaltsführung vermeide. Der Lahn-Dill-Kreis stehe bei der Leistungsfähigkeit der Städte und Gemeinden gut da. Dank der FWG sei es gelungen, die Kreis- und Schulumlage zu deckeln.

Im Ausblick verwies der neue Vorsitzende auf die Aktivitäten des kommenden Jahres. Geplant sei ein Besuch des Automuseums in Dietzhölztal, ein Sommerfest in Vollnkirchen, eine Radtour, das Haxenessen sowie der Grenzgang.